Buchführungspflicht AO - Erhöhung der Schwellenwerte

Bürokratieentlastung ab 2016

Der Bundesrat hat dem Bürokratieentlastungsgesetz zugestimmt. Unter anderem werden die Schwellenwerte zur Buchführungspflicht (§ 141 AO) angehoben. Wenn gewisse Grenzen des Gewinns bzw. Umsatzes überschritten werden...  

Der Bundesrat hat dem Bürokratieentlastungsgesetz zugestimmt. Unter anderem werden die Schwellenwerte zur Buchführungspflicht (§ 141 AO) angehoben. Wenn gewisse Grenzen des Gewinns bzw. Umsatzes überschritten werden, müssen auch „kleinere“ Gewerbetreibende Bücher führen und Jahresabschlüsse machen.

Diese Grenzen werden jetzt angehoben von 50.000 Euro auf 60.000 Euro Gewinn und von 500.000 Euro auf 600.000 Euro Umsatz. Erst wenn diese Jahreswerte überschritten werden, müssen die Gewerbetreibenden eine Bilanz erstellen. Unterhalb dieser Größen kann der Gewinn anhand einer Einnahme-Überschuss-Rechnung ermittelt werden. Durch die höheren Schwellenwerte werden viele Kleingewerbetreibende weiterhin bei der Einnahme-Überschuss-Rechnung bleiben können.

Die höheren Schwellenwerte gelten erstmals für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2015 beginnen.

Wenn Sie hierzu Fragen haben, das Team der Morstatt Steuerberatungskanzlei Weinheim berät Sie gerne.

15.12.2015